VANN MOLYVANN UND DIE KHMER-MODERNE DER SECHZIGER JAHRE

Bis heute ist das kleine Land Kambodscha ein weißer Fleck auf der Weltkarte der modernen Architektur.  Zu Unrecht, so denke ich, gibt es dort doch einiges zu sehen. In der Zeit von 1953 bis 1970, heute als „goldenes Zeitalter“ verklärt, reifte in Kambodscha eine Architektur heran, die auf außergewöhnliche Weise Ideen der europäischen Moderne mit lokalen Bautraditionen zu einer spezifisch kambodschanischen Moderne verschmolz. Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der wechselhaften Geschichte und der wirtschaftlichen Rückständigkeit des Landes ist ein guter Teil davon noch erhalten.

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Bauwelt-Schwerpunkt Heft 30.09, Gastredakteur und Autor: Moritz Henning